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Kunst- und Antiquitäten

ABSCHLUSSBERICHT KUNST-MESSE MÜNCHEN


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[Antike Möbel München|Von der Antike bis Heute] Nach neun Messetagen ging die 52. Kunst-Messe München am 21. Oktober erfolgreich zu Ende. Knapp einhundert Aussteller aus sieben Ländern präsentierten Spitzenwerke von der Antike bis zur Zeitgenössischen Kunst, das Fazit: die Kunst-Messe München endet mit großem Verkaufserfolg. Die allgemeine Pressemeinung: die Messlatte für Qualität war sehr hoch gehängt. Die Besucherzahlen erwiesen sich mit 15.000 als konstant, Spitzenwerke erzielten Spitzenpreise...

Das „Museum auf Zeit“, so die Süddeutsche Zeitung, hat ein breites Publikum angesprochen. Zahlreiche Kunstliebhaber und Sammler aus Österreich, Italien, Spanien, Schweiz, Belgien, England, Polen, Russland und den USA sind eigens für die Messe eingeflogen. Neben dem Kunstinteressierten Publikum entwickelt sich die Messe zu einem Treffpunkt für Kuratoren, Museumskustoden und Spezialisten, wie zum Beispiel Dr. Renate Eickelmann (Bayerische Nationalmuseum, München), Prof. Dr. Raimund Wünsche (Staatliche Antiquitätensammlung, München), Museumsdirektoren aus Österreich, Lichtenstein, Portugal, Italien und anderen Ländern kauften ein und reservierten Objekte für Ihre Sammlungen und Museen auf der Kunstmesse. Hans Ottomeyer aus der Fernsehsendung „Kunst und Krempel“ ist ein treuer Besucher der Kunst-Messe München, wie in jedem Jahr kam er zur Vernissage. „Die Kunst-Messe München hat ein äußerst fachkundiges Publikum, welches nicht nur schlendert und schaut, sondern zum Kaufen kommt. Darauf können wir auch in diesem Jahr sehr stolz sein, wie die Verkaufsresultate der Händler zeigen.“ So fasst es der Leiter der Kunst-Messe München, Peter Henrich, zusammen. Henrich, Geschäftsführer der Messe und selbst Aussteller zeigte sich höchst zufrieden, denn auch an seinem Stand fanden über zwanzig Silberobjekte, aus verschiedenen Jahrhunderten, neue Besitzer. Die Besucherzahlen sind konstant bei 15.000 geblieben. Besonders frequentiert war das Eröffnungswochenende und die langen Öffnungstage. Georg Britsch jun.: „Wir sind hochzufrieden, konnten viele neue Kontakte knüpfen. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass München ein hervorragender Platz für den Kunsthandel ist.“



Die höchsten Erfolge erzielten Werken aus der Antike. So konnte die Galerie Cahn aus Basel fast alle ausgestellten Objekte zwischen 15.000 und über 140.000 Euro verkaufen und ein Museum reservierte sich das einzigartige Porträt des römischen Feldherrn Germanicus, welches die Galerie Numisart (München) zeigte. Peter Mühlbauer zog mit mehreren barocken Möbeln viele Sammler an seinen großzügig gestalteten Stand. Auf besonderes Interesse stieß ein Schreibschrank (zwischen 1701 und 1710) in Boullemarketerie, einer seltenen, kontrastierenden Furniertechnik aus Ebenholz, Messing und Zinn. Einst im Besitz der Schönborns wurde der Schreibschrank auf der Kunstmesse für einen sechsstelligen Betrag verkauft. Bei Christian Eduard Franke (Bamberg) fand eine rare Porzellanplatte (Meissen) mit Inventarnummer aus dem Besitz August des Starken einen neuen Liebhaber. Auch die Geschäfte der auf Meissner Porzellan spezialisierten Kunsthändlerin Dr. Dagmar Holz verliefen in München besonders gut. Schon vor der Messe wurden die im Katalog abgebildeten Skulpturen von Johann Joachim Kaendler aus Meissner Porzellan verkauft und zahlreiche weitere Verkäufe folgten während den Messetagen.

Schon in den ersten Tagen ging bei Salis & Vertes (Salzburg) ein Werk von Antoni Tapiès für 32.000 Euro in eine spanische Sammlung und es folgten weitere Verkäufe: Die beiden Werke Alpen von Gerhard Richter sowie eine Reservierungen für ein Gemälde von Paul Signac über 300.000 Euro. Zahlreiche Papierarbeiten von August Macke, Gabriele Münter und Lovis Corinth fanden bei Thole Rotermund (Hamburg) neue Besitzer, darunter auch ein Aquarell von Corinth „Walchensee“ für 70.000 Euro. Ebenso bei Jörg Schuhmacher, hier wurden u.a. Werke von Lyonel Feininger und Carl Spitzweg (28.000 Euro) in deutsche Sammlungen verkauft. Der Spezialbereich von Kunst auf Papier schloss in diesem Jahr besonders erfolgreich ab. Das Antiquariat F. Neidhardt konnte sein wertvollstes Stück, einen kompletten Satz von 200 originalen Guckkastenbildern (50.000 Euro) veräußern und dem Kunsthändler Fichter (Frankfurt) gelang es für über 20 Papierarbeiten, im Preis zwischen 2.000 und 20.000 Euro neue Besitzer zu finden. Die Erweiterung im zeitgenössischen Bereich stieß auf reges Interesse. Galerie Pfefferle konnte mehre großformatige Bilder von Rainer Fetting für 72.000 und 95.000 Euro verkaufen. Bei Häusler Contemporary fanden u. a. Arbeiten von Keith Sonnier und Jürgen Partenheimer neue Besitzer. Galerie Tanit zog eine positive Bilanz, ein großformatiges Bild von Michael Biberstein und eine Bodeninstallation von Dieter Detzner wurden veräußert. Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Kunst-Messe München für Nachwuchssammler. NEXT GENERATION heißt das Modell Projekt. Die Veranstaltung war mit fast 100 Teilnehmern ein voller Erfolg.

Kunst-Messe München  | Dantestraße 29  |  D-80637 München
Tel.: +49-89-157 73 49  |  Fax: +49-89-157 73 59
www.kunstmessemuenchen.de
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