Pressemeldungen Allegorien der Liebe von der Renaissance bis heute True Romance – bald auch in München iN DER Villa Stuck
[Museen München | Antikes neben Zeitgenössischem] "True Romance" ist die große Herbstausstellung der Kunsthalle Wien im Rahmen des Schwerpunktes Liebe, Tod und Trauma. Das Gemeinschaftsprojekt mit der Kunsthalle zu Kiel und dem Museum Villa Stuck, München, feiert mit der Eröffnung im Herbst in der Kunsthalle Wien seine 'Premiere'. Neben bedeutenden zeitgenössischen KünstlerInnen wie Marina Abramovic, Tracey Emin, Valie Eexport, Nan Goldin, Martin Kippenberger, Jean-Jacques Lebel, Cy Twombly (und vielen mehr) sind auch Arbeiten von Giorgione, Pieter de Hooch, Gustav Klimt, Adriaen van der Werff u.a. zu sehen, die Antiquitäten-Liebhaber und Leser des Antik-Guide stärker interessieren dürften. Die Ausstellung zeigt, welche Konstanten und Veränderungen die Liebesdarstellung im Wandel der Zeiten und ästhetischen Auffassungen bestimmt haben. Sie spannt den Bogen von den mythologischen Repräsentationen „himmlischer“ und „irdischer“ Liebe in der Renaissance bis zur Entleerung und Massenverbreitung der tradierten Liebecodes als Ware sowie neuer Formen des Liebespreises heute. Die Liebescodes, die aktuell in der Kunst zu finden sind, handeln zwar vorrangig von unerfüllter Sehnsucht und dem Ausverkauf der Liebe, die in der Ära grenzenlosen Konsums zur austauschbaren Ware geworden ist. Und doch orientiert sich selbst die Thematisierung des Verlusts an dem Ideal, das aus den Tiefen unserer kulturellen Vergangenheit weiterwirkt.
Bild-Info | Paolo Fiammingo, Amori | Amore Reciproco, zw. 1585/89 | Gemälde, Courtesy Kunsthistorisches Museum Wien Stationen der Ausstellung: 5. Oktober 2007 – 3. Februar 2008: Kunsthalle Wien 21. Februar 2008 – 18. Mai 2008: Museum Villa Stuck, München 31. Mai 2008 – 9. September 2008: Kunsthalle zu Kiel der Christian-Albrechts-Universität
21. Februar 2008 – 18. Mai 2008 Villa Stuck | Prinzregentenstrasse 60 81675 München | Tel: 089-455 55 10 Dienstag bis Sonntag 11 - 18 Uhr, auch Museumscafe & Museumsshop |
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